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Treibscheibe
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
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Als Treibscheibe (nach ihrem Erfinder Carl Friedrich Koepe auch Koepe-Scheibe genannt) bezeichnet man den SeiltrĂ€ger einer Antriebsmaschine, bei dem die Antriebsenergie des Motors mittels Reibschluss auf das Förderseil ĂŒbertragen wird.cite-ref-quelle-13-1-0[1] Treibscheiben werden u. a. in Schachtförderanlagen,cite-ref-quelle-22-2-0[2] AufzĂŒgencite-ref-quelle-24-3-0[3] und Liftanlagen eingesetzt.cite-ref-quelle-25-4-0[4]
Contents
âą Aufbau
âą Rillenformen
⹠TreibfÀhigkeit
âą Reibschluss
⹠FlÀchenpressung
âą Entwicklung
âą Literatur
âą Einzelnachweise
âą Weblinks
âą Anmerkungen
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Aufbau
Treibscheiben werden meist als Stahlguss- oder Graugusskonstruktionen,cite-ref-quelle-23-5-0[5] teilweise auch als geschweiĂte Konstruktionen, hergestellt. Sie bestehen aus einer Vollwand- oder einer Speichenscheibe. Je nach Verwendungszweck werden sowohl gehĂ€rtete als auch ungehĂ€rtete Scheiben eingesetzt. Der Durchmesser der Treibscheiben ist abhĂ€ngig vom Nenndurchmesser des verwendeten Förderseils. Er betrĂ€gt je nach verwendetem Seiltyp das 40â120fache des Seilnenndurchmessers.cite-ref-quelle-12-6-0[6] Bei Schachtfördermaschinen kann der Treibscheibendurchmesser 6â8 Meter betragen, bei kleinen PersonenaufzĂŒgen liegt der Treibscheibendurchmesser unter einem halben Meter. Der Treibscheibendurchmesser hat dabei einen groĂen Einfluss auf das erforderliche Motordrehmoment. Je gröĂer der Treibscheibendurchmesser ist, desto gröĂer muss das erforderliche Motordrehmoment sein.cite-ref-quelle-11-7-0[7] Es gibt Treibscheiben, in welche der Antriebsmotor integriert ist, diese kombinierten Scheiben haben je nach Leistung des Fördermaschinenmotors Gewichte von bis zu 70 Tonnen.cite-ref-quelle-10-8-0[8] Zur VergröĂerung der AuflageflĂ€che und somit der Reibung wird die Treibscheibe mit Rillen ausgestattet, dabei sind die unterschiedlichen Rillenformen abhĂ€ngig von der erforderlichen TreibfĂ€higkeit der Scheibe.cite-ref-quelle-9-9-0[9] Die Rillen mĂŒssen eine ausreichende HĂ€rte aufweisen, damit sich die RillenkontaktflĂ€che nicht plastisch verformen kann.cite-ref-quelle-23-5-1[5] Die Paarung Förderseil/Treibscheibe muss aufeinander abgestimmt sein, um die bestmögliche KraftĂŒbertragung zu gewĂ€hrleisten. Dies betrifft Treibscheibendurchmesser, Rillenform und Nenndurchmesser des Förderseils.cite-ref-quelle-9-9-1[9]
Rillenformen
Es gibt bei Treibscheiben vier Rillenformen:
âą Rundrille ohne Unterschnitt (auch Halbrundrille)
âą Rundrille mit Unterschnitt (auch Sitzrille)
âą Keilrille
âą Keilrille mit Unterschnitt
Je nach verwendeter Rillenform wird das Seil gut gefĂŒhrt (Rundrille) oder in die Rille eingepresst (Keilrille). Die FĂŒhrung und die Pressung sind zwei Faktoren, die wesentlichen Einfluss einerseits auf die TreibfĂ€higkeit, andererseits auf die Lebensdauer haben.cite-ref-gustav-wolf-10-0[10]cite-ref-quelle-7-11-0[11] Die Rundrille bietet die schlechteste KraftĂŒbertragung. Bei der Keilrille kommt es zu enormen Querdruck auf den Seilquerschnitt, deshalb beansprucht die Keilrille das Seil am meisten. Allerdings bietet die Keilrille die gröĂte TreibfĂ€higkeit. Die Rundrille mit Unterschnitt ist die gebrĂ€uchlichste Rillenform.cite-ref-quelle-6-12-0[12]
Unterschnitt
Wenn unter der Rund- bzw. der Seilrille eine rechteckige Nut eingestochen ist, so wird von Unterschnitt gesprochen. Je stĂ€rker der Unterschnitt, umso gröĂer ist der Anpressdruck und umso höher ist die Abnutzung des Seils und der Seilrille. Der Unterschnittwinkel, der mit α bezeichnet wirdcite-ref-gustav-wolf-10-1[10] (nicht zu verwechseln mit dem mit gleichem Zeichen angegebenen Umschlingungswinkel, siehe unten), ist der Winkel zwischen dem Seilmittelpunkt und den beiden Ăbergangspunkten von der Rille und betrĂ€gt zwischen minimal 70 ° und maximal 106 °.cite-ref-quelle-5-13-0[13]
TreibfÀhigkeit
Eine entscheidende Komponente fĂŒr eine Treibscheibe ist die TreibfĂ€higkeit.cite-ref-quelle-23-5-2[5] Die TreibfĂ€higkeit ist die Erhöhung der ĂŒbertragbaren Umfangskraft in AbhĂ€ngigkeit von der Vorspannkraft F 2 {\displaystyle F_{2}} , des Reibwertes ÎŒ ÎŒ {\displaystyle \mu } und des Umschlingungswinkels α α = α α 2 â â α α 1 {\displaystyle \alpha =\alpha _{2}-\alpha _{1}} (vgl. Abb. 4 und 5). Um eine ausreichende TreibfĂ€higkeit zwischen den Tragseilen der Treibscheibe zu gewĂ€hrleisten, muss die TreibfĂ€higkeit sowohl rechnerisch als auch durch Fahrproben nachgewiesen werden.cite-ref-quelle-4-14-0[14] Die TreibfĂ€higkeit hĂ€ngt vom Reibbeiwert (auch Reibungszahl genannt) und vom Umschlingungswinkel des Förderseiles ab.cite-ref-quelle-3-15-0[15]
Reibschluss
Da die KraftĂŒbertragung mittels Reibschluss erfolgt, ist ein hoher Reibwert, auch Reibungszahlcite-ref-quelle-23-5-3[5] oder Reibungskoeffizient genannt, erforderlich.cite-ref-quelle-27-16-0[16] Deshalb werden Stahlnuten nur bei kleineren Aufzugsanlagen mit Förderseilen aus hochfesten Faserseilen verwendet. Da bei gröĂeren Förderanlagen grundsĂ€tzlich Stahlseile verwendet werden, ist es hier erforderlich, ein Treibscheibenfutter zu verwenden.cite-ref-quelle-17-17-0[17] Als Treibscheibenfutter werden Werkstoffe in die Treibscheibenrille eingesetzt, die verschleiĂfest sind und einen hohen Reibwert von 0,4â0,7 besitzen.cite-ref-quelle-26-18-0[18] Dadurch ist ein ausreichender Reibschluss gewĂ€hrleistet. Dabei sollte die Rillentiefe beim Einbau des Treibscheibenfutters dem œâfachen Seilnenndurchmessercite-ref-anm-feyr-19-0[ANM 1] entsprechen.cite-ref-quelle-17-17-1[17] Sowohl die Nuten als auch das Treibscheibenfutter sind einem gewissen VerschleiĂ unterworfen, der sich durch Abrieb der Nuten bzw. des Treibscheibenfutters bemerkbar macht. Je nach Betriebszustand oder VerschleiĂ des Treibscheibenfutters kann der Reibungskoeffizient, der die Umschlingungsreibung an der Treibscheibe maĂgeblich beeinflusst, verschlechtert werden.cite-ref-quelle-18-20-0[19]
Umschlingungswinkel
Der Umschlingungswinkel betrĂ€gt je nach FĂŒhrung des Förderseils zwischen 135° und 210°.cite-ref-quelle-2-21-0[20] Ein gröĂerer Umschlingungswinkel verringert die Seilrutschgefahr, da das Seil mehr AuflageflĂ€che hat.cite-ref-quelle-28-22-0[21] Er kann erzielt werden durch entsprechende Positionierung der Treibscheibe zur Seilumlenkscheibe. Durch VergröĂerung des horizontalen Abstands der Treibscheibe zu den Ablenkscheiben vergröĂert sich auch bei Flurförderanlagen der Umschlingungswinkel.cite-ref-quelle-2-21-1[20] Der Umschlingungswinkel ist im Wesentlichen bauartbedingt und ist nach der Fertigstellung der Förderanlage eine unverĂ€nderliche GröĂe.cite-ref-quelle-28-22-1[21]
Herleitung der TreibfÀhigkeit
Im Folgenden wird die Herleitung der VerhĂ€ltnisse entsprechend der Eytelweinâschen Gleichung dargestellt (vgl.cite-ref-mueller-2008-23-0[22]).
Mit der Annahme, dass die Seilkraft F 1 {\displaystyle F_{1}} gröĂer als die Kraft F 2 {\displaystyle F_{2}} ist, ergibt sich die modellhafte Darstellung nach Abbildung 5(a). Die Treibscheibe ist in ihrem Mittelpunkt gelagert und das Seil lĂ€uft auf dem Umfang. FĂŒr das KrĂ€ftegleichgewicht in x- und y-Richtung ergeben sich mit dem infinitesimalen Freischnitt aus Abbildung 5(b), den Winkeln der Seilauflagepunkte α α 1 {\displaystyle \alpha _{1}} sowie α α 2 {\displaystyle \alpha _{2}} , der tangentialen Kraft F t {\displaystyle F_{\text{t}}} und normalen Kraft F n {\displaystyle F_{\text{n}}} sowie den jeweiligen differentiellen GröĂen:
â â â â F x = 0 : ( F + d F ) cos ⥠⥠d α α 2 â â F cos ⥠⥠d α α 2 â â d F t = 0 d F cos ⥠⥠d α α 2 â â d F t = 0 â â â â F y = 0 : ( F + d F ) sin ⥠⥠d α α 2 + F sin ⥠⥠d α α 2 â â d F n = 0 ( 2 F + d F ) sin ⥠⥠d α α 2 â â d F n = 0. {\displaystyle {\begin{aligned}\sum ^{\rightarrow }F_{x}=0:\quad &\left(F+dF\right)\cos {\frac {d\alpha }{2}}-F\cos {\frac {d\alpha }{2}}-dF_{\text{t}}=0\\&dF\cos {\frac {d\alpha }{2}}-dF_{\text{t}}=0\\\sum ^{\rightarrow }F_{y}=0:\quad &\left(F+dF\right)\sin {\frac {d\alpha }{2}}+F\sin {\frac {d\alpha }{2}}-dF_{\textrm {n}}=0\\&\left(2F+dF\right)\sin {\frac {d\alpha }{2}}-dF_{\text{n}}=0.\end{aligned}}}
Beide Gleichgewichtsbedingungen sind ĂŒber das Amontonsâsche Gesetz
d F t = Ό Ό d F n {\displaystyle dF_{\text{t}}=\mu dF_{\text{n}}}
mit dem Reibungskoeffizienten Ό Ό {\displaystyle \mu } verbunden und ergeben eingesetzt:
d F cos ⥠⥠d α α 2 â â ÎŒ ÎŒ ( 2 F + d F ) sin ⥠⥠d α α 2 = 0. {\displaystyle dF\cos {\frac {d\alpha }{2}}-\mu (2F+dF)\sin {\frac {d\alpha }{2}}=0.}
d F â â ÎŒ ÎŒ F d α α = 0 d F F = ÎŒ ÎŒ d α α . {\displaystyle {\begin{aligned}dF-\mu Fd\alpha &=0\\{\frac {dF}{F}}&=\mu d\alpha .\end{aligned}}}
Die Integration ĂŒber den Seilabschnitt ergibt mit α α = α α 2 â â α α 1 {\displaystyle \alpha =\alpha _{2}-\alpha _{1}} :
â« â« F 2 F 1 d F F = ÎŒ ÎŒ ⫠⫠α α 1 α α 2 d α α ln ⥠⥠| F 1 | â â ln ⥠⥠| F 2 | = ln ⥠⥠| F 1 F 2 | = ÎŒ ÎŒ ( α α 2 â â α α 1 ) = ÎŒ ÎŒ α α F 1 F 2 = e ÎŒ ÎŒ α α . {\displaystyle {\begin{aligned}\int \limits _{F_{2}}^{F_{1}}{\frac {dF}{F}}&=\mu \int \limits _{\alpha _{1}}^{\alpha _{2}}d\alpha \\\ln |F_{1}|-\ln |F_{2}|=\ln \left|{\frac {F_{1}}{F_{2}}}\right|&=\mu (\alpha _{2}-\alpha _{1})=\mu \alpha \\{\frac {F_{1}}{F_{2}}}&=e^{\mu \alpha }.\end{aligned}}}
Die SeilkrĂ€fte F 1 {\displaystyle F_{1}} und F 2 {\displaystyle F_{2}} sind gröĂer oder gleich null, da Seile nur ZugkrĂ€fte ĂŒbertragen können.cite-ref-gabbert-2010-24-1[23] Damit ist das maximal mögliche KrĂ€fteverhĂ€ltnis bestimmt. Da F 1 {\displaystyle F_{1}} kleiner als F 2 {\displaystyle F_{2}} sein kann, lĂ€sst sich die Bedingung, dass kein Rutschen auftritt, wie folgt formulieren:cite-ref-gabbert-2010-24-2[23]
F 2 â
â
e â â ÎŒ ÎŒ α α ††F 1 ††F 2 â
â
e Ό Ό α α . {\displaystyle F_{2}\cdot e^{-\mu \alpha }\leq F_{1}\leq F_{2}\cdot e^{\mu \alpha }.}
Wird nicht das maximal mögliche VerhÀltnis zwischen F 1 {\displaystyle F_{1}} und F 2 {\displaystyle F_{2}} ausgenutzt, erfolgt eine Aufteilung von α α {\displaystyle \alpha } in einen Nutz- und Sicherheitswinkel.cite-ref-martin-2008-25-0[24]
FĂŒr F 1 {\displaystyle F_{1}} gröĂer als F 2 {\displaystyle F_{2}} ist die TreibfĂ€higkeit der Treibscheibe durch
F 1 F 2 = e Ό Ό α α {\displaystyle {\frac {F_{1}}{F_{2}}}=e^{\mu \alpha }}
definiert.(vgl.cite-ref-dinen811-2010-26-0[25])
FlÀchenpressung
Aufgrund des VerschleiĂes des Treibscheibenfutters ist besonders auf die FlĂ€chenpressung p {\displaystyle p} zu achten. Sie sollte nicht gröĂer sein als
p ††200 N c m 2 {\displaystyle p\leq 200\,\mathrm {\frac {N}{cm^{2}}} }
und lĂ€sst sich ĂŒberschlĂ€gig ermitteln gemÀà der Formel:
p â â F 1 + F 2 D â
â
d {\displaystyle p\approx {\frac {F_{1}+F_{2}}{D\cdot d}}}
mit:
âą Kraft F 1 {\displaystyle F_{1}} in Trum 1
âą Kraft F 2 {\displaystyle F_{2}} in Trum 2
âą Treibscheibendurchmesser D {\displaystyle D}
âą Seilnenndurchmesser d {\displaystyle d} .
Entwicklung
Im Blickpunkt der Entwicklung liegt besonders die VergröĂerung der TreibfĂ€higkeit. Dazu werden verschiedene AnsĂ€tze verfolgt. Einer besteht darin, die Reibung durch den Einsatz neuartiger Kunststoffseile zu erhöhen.cite-ref-thumm-2004-27-0[26] Ein anderer in Verbindung mit Stahlseilen versucht, die TreibfĂ€higkeit durch Einbringung von Permanentmagneten in die Treibscheibe zu vergröĂern (Magnettreibscheibe).cite-ref-herhold-2008-28-0[27]cite-ref-schmidt-2010-29-0[28] Beide AnsĂ€tze haben das Ziel, bei gleichzeitiger VerschleiĂreduzierung, die bewegten Massen im Fördersystem zu verringern.
Literatur
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âą Markus Michael, Thomas Risch, Klaus Nendel: Untersuchung der TreibfĂ€higkeit von hochfesten Faserseilen an Treibscheiben. In: 4. Fachkolloquium der Wissenschaftlichen Gesellschaft fĂŒr Technische Logistik an der Technischen UniversitĂ€t Chemnitz. 9. und 10. Oktober 2008. s. n., Chemnitz 2008, ISBN 978-3-9812554-0-9, S. 73 ff., (Digitalisat (PDF; 31,35 KB)).
Einzelnachweise
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cite-note-quelle-22-22. â Walter Bischoff, Heinz Bramann, WestfĂ€lische Berggewerkschaftskasse Bochum: Das kleine Bergbaulexikon. 7. Auflage. Verlag GlĂŒckauf GmbH, Essen 1988, ISBN 3-7739-0501-7.
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cite-note-schmidt-2010-2928. â T. Schmidt, T. Leonhardt, M. Anders: Multiple-Grooved Magnetic Traction Sheaves. In: International Material Handling Research Colloquium. Band 11, Milwaukee: Material Handling Industry of America. S. 391â405. 2010
Weblinks
âą Rillenformen bei Treibscheiben. In: Unternehmensinformation von Kasper AufzĂŒge (PDF-Datei; 437 kB). (zuletzt abgerufen am 30. Oktober 2012)
âą Technische Regeln fĂŒr AufzĂŒge TRa 003 - Berechnung vom Treibscheiben, abgerufen am 29. Mai 2014
Anmerkungen
cite-note-anm-feyr-19ANM 1. â Der Seilnenndurchmesser ist der fĂŒr die Berechnung des Seiles verwendete Durchmesser, er wird in mm gemessen. (Quelle: Klaus Feyrer: Drahtseile. Bemessung, Betrieb, Sicherheit.) Bei der Seilberechnung unterscheidet man zwischen dem optimalen und dem wirtschaftlichsten Seilnenndurchmesser. Der optimale Seilnenndurchmesser ist der Seildurchmesser bei dem die schĂ€digenden EinflĂŒsse aus Zugbeanspruchung und Biegespannung am minimalsten sind. Bei der Ermittlung des wirtschaftlichsten Seilnenndurchmesser spielen auch die Kosten des Seiles eine Rolle. Der wirtschaftlichste Seilnenndurchmesser liegt geringfĂŒgig, in der Regel mehr als zehn Prozent, unterhalb des optimalen Seilnenndurchmessers. (Quelle: Roland Verreet: Die Berechnung der Lebensdauer von laufenden Drahtseilen.)